Nachrichten zum Thema Stadtentwicklung

Stadtentwicklung Gestaltung der Innenstadt

Gutachter stellt unmissverständlich klar: Untergrund des Marktplatzes entsprach und entspricht nicht den Regeln der Technik

Die SPD Fraktion hatte die Verwaltung gebeten, zu den kursierenden Äußerungen, insbesondere hinsichtlich der Tragfähigkeit des Untergrundes des Oelder Marktplatzes, Stellung zu nehmen. Der im Vorfeld der SPD Anfrage bereits von der Verwaltung beauftragte vereidigte Sachverständige stellte in der vergangenen Ratssitzung, im Auftrag der Verwaltung, dem Rat und den zahlreichen Zuhörinnen und Zuhörern sehr plastisch und fundiert dar, dass weder die damalige Bauausführung der früheren Ausschreibung entspricht (was durch ein Abnahmeprotokoll belegt wurde) noch, dass diese auch nur annähernd den heutigen vorgeschriebenen technischen Standards entspräche. Somit müsse bei einer Aufnahme der jetzigen Pflastersteine ein neuer Untergrund zwingend hergestellt werden.

Die SPD Fraktion bedankte sich bei der Verwaltung für diese schnelle und eindeutige Klarstellung.

Wie unser SPD-Fraktionssprecher bereits bei der Beschlussfassung über die Neugestaltung des Platzes im Namen der SPD klargestellt hatte, „stimmt die SPD-Fraktion hier nicht darüber ab, ob der Platz eckig, rund oder oval ist. Auch nicht ob die Steine hell, dunkel oder weiter rot bleiben. Uns geht es darum, dass der Marktplatz funktionaler, moderner, angenehmer, einladender, bespielbarer, lebendiger, kurz, dass er Oelderinnen und Oelder und Auswärtige dazu einlädt, häufiger unser Zentrum zu frequentieren. Wenn ausgewiesene, erfahrene, externe Fachleute sicher sind, Sie könnten diese Vorgaben mit dem einen oder anderen Entwurf gewährleisten, dann sind wir für die Umgestaltung.“

Veröffentlicht am 17.01.2018

 

Stadtentwicklung Stellungnahme der SPD zur Situation Benningloh I und II

Wir seitens der SPD-Fraktion verfolgen mit großer Empathie den Grundsatz, Bauwilligen in Oelde viele Möglichkeiten zur Entwicklung zu bieten. Sorgfältig achten wir aber auch darauf, dass für bereits bestehende Baugebiete und deren Anwohner keine ernsthaften Risiken geschaffen bzw. bereits vorhandene Risiken erhöht werden.

Im aktuellen Fall des bestehenden Baugebiets Benningloh I sind uns gravierende Sorgen von Anwohnern bekannt. Es drängt sich nicht nur uns die Frage auf, warum bestehende Mängel der seinerzeitigen Bauplanung nicht schon längst behoben sind.

Mit seinem offenen Brief vom 08.09.2017 hat Herr Karl-Ludwig Hoer als Vertreter der Anwohner des bestehenden Baugebiets Benningloh I die Situation noch einmal sehr deutlich beschrieben. Insbesondere bei der Auslegung der Regenrückhaltebecken werden Zweifel angemeldet, dass die richtigen Kriterien angesetzt werden. Beide Baugebiete, Benningloh I und Benningloh II, wären zukünftig als eine Einheit zu sehen, denn sie würden am Ende beide über ein erweitertes Regenrückhaltebecken II – dem sogenannten Schwanenteich – in den Maibach entwässert. Während die bisherige Planung von einem 5-jährigen Regenereignis für das erste Regenrückhaltebecken ausgeht, wird für das zweite Regenrückhaltebecken ein 20-jähriges Ereignis unterstellt.

Die Anwohner haben dazu den renommierten und deutschlandweit anerkannten Fachmann, Herrn Prof. Dr. Heiko Sieker um seine Einschätzung gebeten. Die Antwort war, dass Regenrückhaltebecken, die in offene Gewässer abgeleitet werden, für ein 100-jähriges Ereignis auszulegen sind. Hier besteht dringender Klärungsbedarf.

Die bisher vorgelegten Pläne sagen nichts Konkretes darüber aus, wie die geplanten Überläufe der beiden Regenrückhaltebecken gestaltet werden. Insbesondere werden bislang keine Angaben gemacht, welches Puffervolumen hinter dem Schwanenteich zur Verfügung gestellt werden. Was geschieht, wenn dieses nicht ausreicht?

Bislang haben wir vom Bürgermeister und der Verwaltung stets vernommen, dass mit der Bebauung von Benningloh II eine deutliche Verbesserung für das bestehende Baugebiet Benningloh I angestrebt wird.

Dem Schreiben des Ingenieurbüros Bockermann Fritze vom 13.09.2017 an Herrn Prof. D. Sieker entnehmen wir, den Hinweis: „Insgesamt wurde durch die Stadt Oelde als Zielvorgabe für die Neuplanung der Entwässerung Benningloh II vorgegeben, mit der Erweiterung den Überflutungsschutz auch für das bestehende Baugebiet I nach Möglichkeit zu verbessern, in jedem Fall aber nicht zu verschlechtern

Meine Damen und Herren, was soll man denn nun eigentlich glauben? Die Verlautbarungen der Stadt als Auftraggeber und die der Firma Bockermann Fritze stehen in krassem Widerspruch zueinander. Auch hier besteht dringender Klärungsbedarf. In Anbetracht der Fülle offener Fragen beantragt die SPD-Fraktion die Absetzung des Tagesordnungspunkts und spätere Wiederaufnahme, sofern konkrete Pläne auf dem Tisch liegen – und zwar nach dem Stand der Technik und mit den gebotenen Folgeabschätzungen.

Auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten – für die Stadt Oelde, für die Anwohner im Baugebiet Benningloh I und für die Bauwilligen im Baugebiet Benningloh II – erscheint uns diese Vorgehensweise mehr als geboten.

-Vorgetragen von Frau Beatrix Koch (SPD) in der Sitzung für Planung und Verkehr am 14. September-

Veröffentlicht am 22.09.2017

 

Stadtentwicklung Kein Benningloh II ohne Entwässerungsprüfung

Die SPD hält es für zwingend erfoderlich, unsere Stadt und die Ortsteile angemessen und perspektivisch zu entwickeln.
Dazu gehört unumwunden die Erschließung neuer Bebauungsflächen im Kernstadtbereich, um Oelde weiterhin auch als Wohnstandort attraktiv zu halten.
Unverständlich hingegen ist jedoch, eine Erschließung ohne die von uns geforderte Überprüfung und Begutachtung der bestehenden Entwässerung voranzutreiben.
Wir als SPD wollen dieses nicht aus schikanösen Gründen, sondern um die Bewohner des Gebietes Benningloh I und der zukünftigen, zur Disposition stehenden, Siedlung Benningloh II zu schützen.
Hier gab es gerade in der Vergangenheit viele Wasserschäden an Wohnobjekten, die die dortigen Anwohner zu beklagen hatten. Auch auf deren Bitten haben wir als SPD reagiert.

Das ist unser Anspruch, das ist unsere Pflicht.

Lapidare Anschuldigungen der CDU, dass wir eine Bebauung verhindern wollen, sind leider -wieder mal- unsachliche und falsche Beiträge, die niemandem helfen.
Kosten einer Begutachtung des bestehenden Entwässerungssystem, stehen in keinem Verhältnis zu einer späteren Schadensregulierung durch die Bewohner.

Und wo, liebe Leserinnen und Leser, wäre eine solche Prüfung sinnhafter als in einem Gebiet, welches nachweislich "Probleme" hat?

Ja, vielleicht geht es gut und vielleicht wird es besser. Vielleicht aber auch nicht.....

Wir als SPD würden uns lieber für ein "es wird definitiv besser" entscheiden und können deshalb den aus einer Mehrheit von CDU, FWG und FDP gefassten Entschluss zum Start des Planverfahrens in keinster Weise mittragen.

Veröffentlicht am 09.02.2017

 

Stadtentwicklung Man muss auch spinnen können ...

... und heute liest man in der Glocke ein Zitat von Heinz Junkerkalefeld, dass man nur mal spinnen müsse, um auf wirklich gute Gedanken zu kommen.

Dann lassen se uns mal loslegen! Ziel ist ein ausgeglichener Haushalt.
Freibad schließen!
Forum auflösen! Stadtpark wieder herstellen - mit Pilz!
Lehrschwimmbecken in Stromberg - schließen.
Freibad in Stromberg nicht weiter fördern.
Landhagen nicht ausbauen.
Weitkampweg so lange so lassen, wie er ist, - bis wir wieder Geld haben.
Kultur - aussteigen, total privatisieren.
Eisbahn: in die Stadt zu kostendeckenden Preisen.
Jugendförderung der Vereine - deren Sache.
Ja, tut alles weh! Die Griechen, Italiener, Portugiesen und Spanier merken das auch gerade, die Leute in Gelsenkirchen haben es längst gemerkt - aber die haben wenigstens noch Schalke ...

Unser Bürgermeister hat gesagt, er wolle gewachsene Strukturen nicht verändern. Aber dann geht Oelde pleite.

Also ran an die gewachsenen Strukturen. Vielleicht finden Leser noch andere Punkte, die bitte im Kommentar angesprochen werden können.

Nun ja, es darf gesponnen werden - aber in die richtige Richtung...(r.f.)

Veröffentlicht am 24.11.2012

 

Stadtentwicklung Gespensterdiskussion

Tunnel unter der Bahn - die Verwaltung schlägt statt einer Unterführung eine Überführung vor. Mit Aussichtsplattform. Es wird wohl aus beiden Vorschlägen nichts - das ist zu hoffen angesichts unserer Haushaltslage.

Ein Resultat aber hat die von Grün-Schwarz angezettelte Gespensterdiskussion erricht: Die Bahn lehnt sich zurück und schiebt einer Sanierung des bestehenden Tunnels auf unbestimmte Zeit auf. Wenn die Oelder eventuell - in ein paar Jahren vielleicht doch den Tunnel durchstechen wollen - dann wäre eine Renovierung rausgeschmissenen Geld. Und dieses Resultat hat Oelde Schwarz-Grün zu verdanken ... (r.f)

Veröffentlicht am 24.11.2012

 

Stadtentwicklung Und wieder ein Schritt nach vorn!

Der Planungsausschuss diskutierte in seiner letzten Sitzung die Möglichkeit, den Tunnel unter dem Bahnhof durchzubohren. Die "Grünen" hatten den Antrag gestellt, die FPD forderte das "Urheberrecht" der CDU ein und die CDU freute sich sehr.

Die Stadtverwaltung hatte schon mal einen Plan in petto und der sieht vor, dass auf der Nordseite des Schienenstrangs einige lauschige Parkplätze - dort ist viel Gebüsch - angelegt werden.

Die "Grünen" waren über Jahre in zwei Punkten verlässlich: keine Parkplätze und keine Marburg. Aber das ist ja nun eine andere Sache: man parkt demnächst in lauschiger Parkbucht den Q 5, packt das Fahrrad raus und radelt durch den Tunnel und durch den Bahnhof ganz umweltfreundlich in die Stadt.

Nun. wir wollen nicht lästern: denn Oelde baut immer hochkarätig: Am Tunneleingang Nord wird ein Aussichtstum gebaut werden. Die SPD fordert nun: so hoch wie der Kirchturm von St. Johannes! Und die Greenbox obendrauf mit einer eingebauten Pommesbude, Edelpommes in memoriam Stadtschänke, mit Kletsche rot-weiß! Weitere Ideen zu Gestaltung des Oelder Tunnelturmes sind noch dringend gesucht.

Kosten? Ach was, wer wird denn angesichts dieser Perspektiven so kleinkarätig sein...(r.f.)

Veröffentlicht am 23.11.2012

 

Stadtentwicklung Stromberg!

Jetzt untersucht eine Hochschulgruppe Stromberg mit dem Ziel, Defizite
zu finden und Lösungsvorschläge zu erarbeiten.

Was wird dabei herauskommen? Wahrscheinhlich nichts, das wir nicht schon wissen, z. B. dass Stromberg für Jugendliche wenig Interessantes bietet. Das hat Hiltrud Krause (SPD) schon vor Jahren gesagt. Dabei würde ein kleiner Schritt den Ort schon interessanter machen:

Da geht man als Oelder in Stromberg am Sonntag nachmittag bei schönstem Herbstwetter spazieren, lädt dann in einem Anflug von Grandezza großzügig die eigen Frau und Kinder zu einem Kaffe ein - ein Stück Kuchen liegt auch noch drin - und findet keine geöffnetes Kaffee in Stromberg!
Am nächsten Sonntag ist dann Wiedenbrück angesagt: kostenloser Spaziergang im Park und dann Kaffee und Kuchen im Seecafe -. wenn man denn da einen Platz bekommt...(r.f.)

Veröffentlicht am 20.11.2012

 

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