Wie gehabt – die Frechheit der Anderen?

Da darf der doch an sich sehr geduldige Bürger der Kreise Warendorf und Gütersloh in der „Glocke“ in einem überaus mehr als harmlos geführten Interview mit (Fleisch-) Baron C. Tönnies lesen, die starke Kritik an der dreisten Beantragung einer Lohnkosten – Erstattung durch den Steuerzahler für die selbstverschuldete Werksschließung  sei eine „Frechheit“.

Dienstleister, die nur für ihn arbeiteten, würden in die Insolvenz getrieben. Dabei kennt selbst Tönnies die teilweise in Spanien als Briefkastenfirma ansässigen rumänischen „Vermittler“ nicht und verfügt im Krisenfall noch nicht einmal über eine komplette Liste seiner Arbeiter.

Das hört sich nicht nach einer selbstkritischen Aufarbeitung von Arbeitsmissständen an an, sondern nach einer Kampfansage an alle berechtigten Kritiker und die Steuerzahler (zu denen die „Subunternehmer“, die die Arbeiter ausnehmen, wohl meist nicht gehören dürften).

Und die Steuerzahler aus der Region waren bislang doch eher geduldig mit dem Baron. Waren…

 

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