Kuchenspende für das Oelder Marienhospital

Das Foto zeigt von links: Pia mit ihrer Mutter Kerstin Horstmann (SPD Oelde), Susanne Welp (stell. Pflegedienstleitung), Johannes Kemper (leitender Pfleger Intensivstation), Dr. med. Martin Nienhaus (Chefarzt für Anästhesiologie und Intensivmedizin), Nadine Diekmann (SPD Oelde).

Vergangenen Freitag organisierte die Oelder SPD Kuchen für die Angestellten des Oelder  Marienhospitals. Über 200 Stücke Kuchen wurde von der Oelder Bäckerei Oldiges direkt vor das Krankenhaus geliefert. Damit wollte sich die SPD bei den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen für ihren besonderen Einsatz in dieser schweren Zeit bedanken.
Das Geld für diese Aktion sei in den letzten Wochen durch Spenden zusammengekommen.
„Unser Mitglied Kerstin Horstmann hat sich bereit erklärt, gemeinsam mit ihrer Familie und weiteren Parteimitgliedern Gesichtsmasken zu nähen. Diese Masken bieten wir auf unserer lokalen SPD-Homepage an und bitten im Gegenzug um eine kleine, aber freiwillige Spende. Mit dem Erlös möchten wir dann etwas ‚Nervennahrung‘ für diejenigen kaufen, die in dieser Zeit für uns die Nerven bewahren“, so die Vorsitzende des SPD Ortsvereins Nadine Diekmann.
Ungefähr 500 Gesichtsmasken seien dabei schon an die Oelder Bürgerinnen und Bürger verteilt worden.
„Mir macht das Nähen Spaß, vor allem, wenn ich damit etwas Gutes tun kann. Auf die Idee brachte mich die Heilpädagogin Bärbel Grimm, die mir einige Lagen Baumwollstoff zur Verfügung stellte. Danach folgten weitere Stoff- und Garnspenden, so dass wir kaum was zukaufen mussten. War dies doch mal nötig, so ging es reibungslos in verschiedenen Geschäften vor Ort. Das Textilhaus Tippkemper beispielsweise lieferte kontaktlos bis vor meine Haustür. Auch dafür möchte ich mich herzlich bedanken“, so Horstmann.
Weiterhin kann man die Gesichtsmasken unter www.spd-oelde.de bestellen.
Im nächsten Schritt sollen nun auch die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen aus Pflegeeinrichtungen, Hausärzten und Supermärkten mit etwas ‚Süßem‘ versorgt werden. „Wenn sich Menschen auf Balkone stellen und für die nun Systemrelevanten gemeinsam klatschen, dann ist das ein großartiges Zeichen der Solidarität“, so Diekmann, „aber es reicht nicht, wenn die Politik nur klatscht und nichts weiteres dabei rumkommt. Die Wertschätzung und damit auch Entlohnung und Arbeitsbedingungen in einigen Bereichen muss sich ändern.“ Dem Vorstand der Oelder SPD ist bewusst, dass man in diesem Bereich kommunalpolitisch nicht viel bewegen kann, „aber wir wollten wenigstens etwas mehr tun, als nur Danke zu sagen“. Die MitarbeiterInnen des Marienhospitals haben sich auf jeden Fall sehr über diese Geste gefreut.

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