Landtagskandidatin besucht Stromberger Freibad

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„Wir leben vom Ehrenamt und dieses Freibad wird sowohl handwerklich, als auch organisatorisch von uns in Eigenleistung betrieben“, betonte Dr. Rolf Becker als Vorsitzender des Fördervereins Freibad Gaßbachtal Stromberg. Der Vorstand traf sich mit der SPD-Landtagskandidatin im Nordkreis Warendorf Andrea Kleene-Erke und dem Vorsitzenden der SPD-Ratsfraktion, Florian Westerwalbesloh zu einem intensiven Austausch über die Situation und Zukunft des Freibades. Rolf Becker blickte zurück auf die über 10jährige Trägerschaft des Fördervereins: Im Zuge des damaligen Ratsbeschlusses im Jahr 2006, in dem die Schließung des Freibades in Stromberg vorgesehen war, gründete sich der Förderverein, um das Freibad zu retten und damit auch einen wichtigen Teil des Gaßbachtals am Leben zu erhalten: „Das Stromberger Freibad gehört zu den wenigen in Deutschland, dass von einer Bürgerinitiative betrieben wird“, so Rolf Becker stolz auf das Projekt. 

Auch in diesem Winter wurden wieder zahlreiche Renovierungs- und Sanierungsarbeiten in Eigenleistung durchgeführt, berichtete Bruno Lenz, stellvertretender Vorsitzender der Gesprächsrunde. Neben der Installation von neuen Heizungsrohren, wurde auch der Sanitärbereich saniert und zusätzliche Parkmöglichkeiten mit Behindertenparkplätzen und neue Fahrradstellplätze geschaffen. Darüber hinaus wurde der Außenbereich mit neuen Strandkörben und Blumenbeeten einladend gestaltet. Doch auch für die Zukunft gibt es große Pläne: „Wir haben uns Richtung Kinder- und Familienbad orientiert und wollen diesen Bereich noch stärker ausbauen. Unter dem Stichwort Kindertraumland werden wir zahlreiche Neuinvestierungen tätigen“, berichtete Vorstandsmitglied Hans-Ulrich Remfert. Geplant sind unter anderem ein Bobby-Car-Parcours für Kinder mit dem Ziel eines "Verkehrskindergarten". 


​Die Piratenbucht soll mit einer großzügigen Matschanlage und weiteren Wassserspielmöglichkeiten ausgebaut werden. Landtagskandidatin Andrea Kleene-Erke zeigte sich beeindruckt von dem Engagement des Vereins: „ Hier sieht man, dass jeder Beteiligte viel Herzblut in dieses Freibad investiert und in der gesamten Gestaltung ist die Liebe zum Detail deutlich zu erkennen“.  Obwohl der Förderverein bereits Ende März auf eine sehr gute Besucherzahl von knapp 3.300 Gästen zurückblicken kann und die Energiekosten deutlich senken konnte durch die Wärmelieferung der nahegelegenen Biogasanlage, kann sich das Freibad nicht allein über Eintrittsgelder kostendeckend finanzieren, sondern ist auf weitere Unterstützung und auf Spenden angewiesen. Kassenwart Josef Krause wünscht sich an dieser Stelle auch mehr Unterstützung von der Politik: „Wir würden uns freuen, wenn wir mit der Stadt Oelde Gespräche über höhere Zuschüsse führen könnten oder auf Förderprogramme der Landesregierung zurückgreifen zu können. Das wäre für uns auch ein Motivationsschub weiter zu machen und eine Würdigung unserer ehrenamtlichen Arbeit.“

SPD-Fraktionsvorsitzender Florian Westerwalbesloh informierte den Förderverein über Möglichkeiten, mit der Stadt ins Gespräch zu kommen und welche Förderprogramme von Bund und Land in Frage kommen würden. Darüber hinaus wird es, so Andrea Kleene-Erke, auch von der Landesregierung unter Federführung von Familien- und Sportministerin Christina Kampmann Informationsveranstaltungen für die Kommunen geben,  welche Möglichkeiten es geben wird, Zuschüsse für die Bädersanierungen im Land zu beantragen. 

Foto: ​Gerhard Walter, Josef Krause, Wolfgang Röttig, Hans-Ulrich Remfert, Brigitte Uckelmann, Florian Westerwalbesloh, Andrea Kleene-Erke, Rolf Becker und Bruno Lenz

 
 

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